Senioren
«Senioren» bei «frauenfeld-events.ch» heisst nicht nur Informationen über Ereignisse, die in Frauenfeld stattfinden, sondern auch Informationen, Ratschläge und Tipps über Frauenfeld hinaus. Zusammengestellt wird die Seite von der Redaktion «frauenfeld-events.ch» und Ihnen. Wenn Sie einen guten Tipp haben, melden Sie sich via Kontakt.
Der «Club sixtysix»:
› › Trotz des Namens, ist die Mitgliedschaft im «Club sixtysix» nicht an ein Alter gebunden. Das neue Angebot der Pro Senectute, das im August 2011 startet, will mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm Generationen zusammenbringen. Geleitet wird er von Regula Raas. Der Name hat nichts mit dem Alter 66 zu tun, sondern mit dem Mitgliederbeitrag, der pro Jahr 66 Franken beträgt.
Beginnen wird die Reihe mit einem Besuch in der Open-Air-Galerie von Herbert Ramsauer in Dettighofen, am 13. und 14. August 2011. Weitere Veranstaltungen finden im Historischen Museum des Kantons Thurgau in Frauenfeld, in der Tonhalle Wil oder im Kulturforum Amriswil statt. Ein Highlight bildet die dreitägige Reise zum Alpabzug in Flims im September. Dazu kommen monatliche Treffen im Tertianum in Berlingen.
Nach einem Jahr wird Bilanz gezogen: Einerseits was das Angebot betrifft und andererseits bezüglich Zufriedenheit der Mitglieder. - Der Club bietet, in Zusammenarbeit mit zwanzig Thurgauer Firmen, auch Vergünstigungen an. (mcs)
Internet:www.tg.pro-senectute.ch
Wieder einmal spielen:
› › Das «Eile mit Weile» kennen Sie sicher aus früheren Jahren, oder? In der Ludothek Frauenfeld gibt es ausser diesem einen Spiel noch rund 1699 weitere top-aktuelle, interessante und pädagogisch wertvolle Spiele, vom Gesellschaftsspiel über Outdoor-, Gameboy- und PC-Spiele bis zu Lern- und Rollenspielen. Aber nicht nur das, hier finden Sie für Ihre nächste Party auch Billardtische, Spielfestkisten, Mohrenkopfschleudern, Rasenskis, Disco-Beleuchtungen und vieles mehr. Warum nicht einmal etwas Unkonventionelles wagen und eine Geburtstagsparty mit einer Mohrenkopfschleuder auflockern oder, wie in jüngeren Jahren, eine Discobeleuchtung beanspruchen? Etwas quer denken und manchmal auch etwas Verrücktes wagen erhält jung!
Die Ludothek, 1993 gegründet und ehrenamtlich geführt, bietet Gelegenheit, neue Spielideen zu entdecken und Neues auszuprobieren.
Adresse: Ludothek Frauenfeld, Haus Rotfarb, Schlossmühlestrasse 15b, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 721 42 80. Öffnungszeiten: Mittwoch: 15:00 - 17:00 Uhr. Freitag: 17:00 - 19:00 Uhr. Samstag: 9:00 - 11:00 Uhr. Während den Schulferien: Freitag: 17:00 - 19:00 Uhr. Beiträge: Jahresbeitrag: Fr. 30.--. Ausleihgebühr: Fr. 1.-- bis Fr. 10.-- pro Spiel. Ausleihdauer: Einen Monat. Internet: www.ludo-frauenfeld.ch.
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«Wanderer in zwei Welten»
› › Irgendwann, meist nach fünfzig, befasst man sich tiefer und eindringlicher mit der Endlichkeit des Lebens: Was kommt danach? - Sam Hess ist von Geburt an hellsichtig und sieht und spricht mit Toten wie andere mit dem Nachbarn. Pier Hänni hat sich mehrmals mit Sam Hess getroffen und ihn auf Wanderungen zu Begegnungsstätten mit Toten begleitet. In seinem Buch beschreibt er Sam's Begegnungen mit Totengeistern und anderen Dimensionen des Lebens, gibt Einblick in Sam's Kindheit und wirft einen Blick auf das wirklich Wichtige im Leben, damit das «Leben» nach dem Tod nicht zur Tortur wird.
«In jedem Menschen schlummern unentwickelte Fähigkeiten, davon ist Sam Hess überzeugt. Wer sich bemühe, sie zu entdecken und sie sich entfalten zu lassen, könne wie er und viele andere Unsichtbares wahrnehmen und dabei die Welt auf eine neue, offenere Weise erfahren», zitiert Pier Hänni Sam Hess an einer Stelle. An anderer Stelle schreibt er, dass wir im Jetzt den Grundstein für das Sein danach setzen: wer heute ehrlich ist, wird es auch im Jenseits sein, wer dies verpasst, wird auch später seine Mühen haben. Ein eindrücklicher Satz, der mir seit dem Lesen nicht mehr aus dem Kopf geht ist dieser: «In der Stille erkennt der Mensch sein wahres Wesen, seine wahren Bedürfnisse und damit seinen Weg!»
Das Buch liest sich leicht, liess mich aber mancherorts erschauern. So beschreibt er zum Beispiel eine Schlacht zwischen den alten Eidgenossen und den Habsburgern, die im 14. Jahrhundert stattgefunden hat, aber an manchen Tagen heute noch zwischen den beiden Parteien ausgetragen wird, für Normalsterbliche unsichtbar! An anderer Stelle schreibt er von Kindern, die naturgemäss einen leichteren Zugang zu Geistwesen haben, wie sie mit verstorbenen Kameraden kommunizieren.
Ein wichtiger Teil des Buches geht auf Sam's Kindheit in den Bergen ein, wie er etwa abgestürzte Bergsteiger in Eisspalten fand, die jahrelang unauffindbar waren oder anhand eines abgetrennten Fusses den Weg zum Toten weisen konnte. - Das Buch «Wanderer in zwei Welten» hat Tiefgang und lässt einen das Leben und den Tod aus einem anderen Blickwinkel sehen. (mcs)
Eckdaten: Pier Hänni: «‹Wanderer in zwei Welten›, Sam Hess - Begegnungen mit Totengeistern und der anderen Dimension des Lebens», 192 Seiten, 2010, AT Verlag, Aarau.
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