Das Porträtarchiv
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Christian Schlauri: Fussball ist mein Leben!
Christian Schlauri beim Einwurf
Porträt Nr. 16
Text und Interview: Andrina Bachmann
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Christian Schlauri spielt Fussball - aus Leidenschaft! Er hat geschafft, wovon andere träumen: U-Europameisterschaftteilnahmen mit Meistertitel, Stammspieler in der Super League und einige Erfolge mehr!
In seiner bisherigen Fussballkarriere konnte der Frauenfelder bereits grosse Erfolge verzeichnen: 2002 der U-17 Europameistertitel in Dänemark, die Halbfinal-Teilnahme der U-19 an der Europameisterschaft und die U-20 Weltmeisterschaft 2005 in Holland. Dieses Jahr der Aufstieg mit Servette-Genf in die Super League.
Wie kam der 26-jährige zum Fussball und welche Rolle spielt die Stadt Frauenfeld in seinem Leben?
Das Fussballspielen wurde Christian sprichwörtlich in die Wiege gelegt: Sein Vater ist selbst Fussballliebhaber, seine Onkel spielen Fussball und im Fernsehprogramm der Familie Schlauri waren Fussballspiele fest verankert. Als der braunhaarige Frauenfelder dann endlich seine ersten wackligen Schritte gehen konnte, dauerte es nicht lange, bis er selbst mit seinen Brüdern Fussball spielte.
Ein Geheimnis für diesen Erfolg gibt es nicht. Schon früh hat Christian Schlauri begonnen, sich auf eine professionelle Fussballkarriere zu fokussieren und seine Freizeit in dieses Ziel gesteckt. Harte Arbeit und der Glaube an sich selbst haben sich schliesslich ausbezahlt. Und doch: «Es ist nicht so, dass ich schon am Ziel meiner Träume bin!».
Nach Abbruch des Sportgymnasiums hat der Frauenfelder das Bürofach- und Handelsdiplom abgeschlossen. Am Schreibtisch kann ihn im Moment aber nichts mehr halten. Er konzentriert sich voll und ganz auf den Mannschaftssport. Abgesehen von der Winterpause und zwei Wochen Sommerurlaub spielt er das ganze Jahr über Fussball.
Je nach Stand der Saison sieht der Tagesplan unterschiedlich aus. Bei einer aktuellen Meisterschaft steht täglich eine Trainingseinheit auf dem Programm, ansonsten zwei.
Seit einem Jahr wohnt Christian Schlauri in Genf. Seine rare Freizeit verbringt er oft mit seinen Teamkollegen. Sie gehen zusammen essen, ins Kino, spielen Tennis oder Golf. Bereits mit achtzehn zog der Frauenfelder für den Fussball aus der Kantonshauptstadt nach Basel. In Frauenfeld fühlt sich der 26-jährige Wohl. Wenn er für einige Tage Genf verlässt, kehrt er dorthin zurück. Hier leben seine Familie, seine besten Freunde, seine alten Fussballkollegen. Dafür nimmt er die 320 Wegkilometer gerne auf sich.
«Ich habe das Glück, den schönsten Beruf der Welt ausführen zu dürfen»! Und damit das so bleibt, arbeitet der passionierte Fussballer jeden Tag mit harten Trainings an sich. In den nächsten zwei Jahren steht er noch unter Vertrag bei Servette-Genf. Deshalb ist es nur wenig sinnvoll, sich jetzt schon grosse Zukunftspläne zurechtzulegen. Was nach dem Fussball kommt, steht im Moment noch in den Sternen. Eines steht auf jeden Fall fest: Egal ob in einem grossen Stadion vor zahlreichen Zuschauern oder auf irgendeinem Schulhof mit Freunden: Eines ist immer dabei - die Liebe zum Spiel!
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